Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie

"Brücke des Regenbogens".

Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller.

Es hat Dich gesehen!!!

Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst, und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

 

Von Paul C. Dahm

Lieber Carlo,

als ich am 24.12. bei der morgendlichen Begrüßung in Deine Augen sah, wußte ich, dass der Tag gekommen war, an dem wir Dich gehen lassen mussten. Du hast so viele Jahre bei uns gelebt und ich bin dankbar, dass wir Dich auf deinem letzten Weg begleiten durften. Du warst deinen Hündinnen immer ein liebevoller Partner, hast gerne geflirtet und den Rüden deutlich klar gemacht, wer das Sagen hat. Ich glaube schon, dass wir es Dir durch unsere Liebe und Fürsorge so angenehm wie möglich im Tierheim gemacht haben, sonst wärst du sicherlich nicht über 16 Jahre alt geworden. Mach' s gut, geliebter Grummelkopp, wir werden Dich nicht vergessen und Du hast eine große Lücke hinterlassen. Deine Weidefelder

Ein paar Tage, nachdem wir von Kater Pitti Abschied nehmen mussten, ist unser Lama "Hörnchen" ihm über die Regenbogenbrücke gefolgt.

Vor vielen Jahren ist Hörnchen mit vielen anderen Tieren aus einem Zirkus beschlagnahmt worden. Mit der Zeit haben sich die Lamas und Ponies, die bei uns ihr Leben in Freiheit ohne Zwänge genießen dürfen, Narrenfreiheit erschlichen und haben so manchen Schabernack vor. Bei Hörnchen musste man/hund manchmal schnell sein, wenn man nicht Opfer einer Spuckattacke werden wollte.

Hörnchen musste bereits Herztabletten nehmen und hatte nach einer Schlundverstopfung immer wieder Schluckbeschwerden. Es ging ihm sehr schlecht und so mussten wir unser unverwechselbares Hörnchen gehen lassen, um ihm weiteres Leid zu ersparen.

Du wirst uns und vor allen Dingen Deinem Kumpel Üh-Üh fehlen!

"Aus unserem Leben bist du gegangen,
in unserem Herzen bleibst du."


Wir sind sehr traurig, dass wir von unserem Pitti (der Pittbull unter den Katzen) Abschied nehmen mussten.

Lange Jahre war er der Anführer der freilebenden "Tierheimbürotürbelagerungs-Gang" und außerdem der absolute Hundeschreck, denn er lauerte regelmäßig den Tierheim- und/oder Besucherhunden auf, um ihnen eine überzuziehen.

Mit den Jahren wurde er ruhiger und hatte ab und zu einige Wehwehchen. Leider kann man die Freigänger nicht so versorgen, wie die Katzen im Katzenhaus, da sie den Tierarzt meist schon wittern und nicht mehr so leicht in die Falle tappen (im wahrsten Sinne des Wortes). In letzter Zeit hat er sich immer mehr zurückgezogen und auch nur noch an seinem Schlafplatz gefressen, denn er hatte natürlich die Tierpfleger schon lange mit seinem Charme um die Pfote gewickelt.

Vor einem Jahr ist sein bester Kumpel, der rote Kater Cäsar, gestorben und nun war es Pitti´s Zeit zu gehen.

Mach´s gut, lieber Pitti und grüße Cäsar von uns!

Trost (Theodor Fontane)
Tröste dich, die Stunden eilen,
Und was all dich drücken mag,
Auch das Schlimmste kann nicht weilen,
Und es kommt ein andrer Tag.

In dem ew’gen Kommen, Schwinden,
Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
Ihren Weg zu dir zurück.

Harre, hoffe. Nicht vergebens
Zählest du der Stunden Schlag,
Wechsel ist das Los des Lebens,
Und – es kommt ein andrer Tag.


 

Fridoline kam am 02.06.2005 zu uns nach Weidefeld. Da wir sie nicht alleine lassen wollten, sahen wir uns nach neuen Familienmitgliedern um. Nach und nach trudelten ihre Freunde bei uns ein. So wurde "uns Fridoline" wurde zum Leitschaf.

Bei ihren zahllosen gewollten und selbst erarbeiteten Spaziergängen im Gelände entwickelte sie eine Leidenschaft für das Trockenfutter unserer Freigängerkatzen. Sie hatte ein schon taktisch zu nennendes Gespür dafür, ihre Pfleger auszutricksen, um an das begehrte Futter zu gelangen. Nach einigen Zahnsanierungen bekam Fridoline liebevoll zubereiteten Futterschlabberbrei, den man ihr wegen des massiven Futterneids ihrer Artgenossen außerhalb der Weide kredenzte. Sie mümmelte ihn unter Aufsicht emsig in sich hinein und in gutem Glauben ließ man sie kurz alleine, um die anderen Tiere zu versorgen. Es war unglaublich, welches Tempo Fridoline entwickeln konnte, um doch noch an die Brekkies zu gelangen...

Jeder kannte die verschiedenen Mööööh - Tonlagen, die sich von zart und kläglich bis zu "verdammt, wo bleibt mein Futter?" steigern konnten, die jedem Urlaubsanimateur zur Ehre gereicht hätten. Wir hatten schon überlegt, dies als Klingelton unserer Handys zu verwenden.

Mit den Jahren musste Fridoline einige gesundheitliche Beeinträchtigungen hinnehmen. Sie reichten von Zahnverlust bis zur Amputation eines Ohres und auch von altersbedingter Arthrose blieb sie nicht verschont.

Sie wusste ganz genau, welches oben am Tierheim parkende Auto Leckereien für sie mitbrachte und wenn man auf dem Gelände ihr entsprechendes Mööööh hörte, war klar , dass entweder Regina oder Frau Grube vorgefahren war...

An einem wunderschönen Herbsttag mussten wir Fridoline gehen lassen, um ihr weitere Schmerzen zu ersparen. Als sie in unserem Beisein einschlummerte, flogen Gänse über uns hinweg und nahmen ihre Seele mit.

Wir hoffen, dass du jetzt auf einer grünen Wiesen herumspringst.